
Stuttgart-Info
Arbeitsamt Stuttgart - Geschäftsstellen und ÖffnungszeitenStuttgarter Ballett - Adressen und InformationenBürgerbüro Stuttgart - Geschäftsstellen und ÖffnungszeitenFreibad Stuttgart - Angebote der BäderanstaltenHallenbad Stuttgart - Öffnungszeiten, Eintrittspreise und AdressenKartenvorverkauf Stuttgart - VeranstaltungsticketsKino Stuttgart - Spielstätten auf einen Blick Museum Stuttgart - Adressen und ÖffnungszeitenTheater Stuttgart - ÜbersichtSehenswürdigkeiten Stuttgart - InformationenFerienjob und Nebenjob in StuttgartKindertheater in Stuttgart
Förderkreis Krebskranke Kinder
Ein Ort der Hoffnung
Hier können Eltern ihren krebskranken Kindern nahe sein. (Bild: Förderkreis Krebskranke Kinder e.V.)
„Diagnose: Krebs.“ Diese Worte verändern oft nicht nur das Leben des Erkrankten, sondern das seiner ganzen Familie. Gerade Kinder brauchen viel Unterstützung, um mit der neuen Lebenssituation zurechtzukommen. Das gestaltet sich jedoch oft schwierig, gerade wenn die nächste Fachklinik in einer anderen Stadt liegt. Doch wie wäre es, wenn Mami und Papi den ganzen Krankenhausaufenthalt begleiten könnten?
Die Eltern sind immer dabei
Dies macht der Förderkreis Krebskranke Kinder e. V. in Stuttgart schon seit Jahren möglich. Nahe dem „Olgäle“, Stuttgarts traditionsreicher Kinderklinik, richtete der Verein in der Hasenbergstraße in zwei Gebäuden Unterkünfte ein. Von hier aus können betroffene Familien ihre kranken Kinder während der Therapie aus der Nähe unterstützen.
2012 zieht das "Olgäle" um
Die Häuser in der Hasenbergstraße haben jedoch bald ausgedient: 2012 zieht das „Olgäle“ in die Nähe des Katharinenhospitals um – der Förderkreis zieht mit. Gegenwärtig modernisiert der Verein ein Gebäude im Herdweg 15, das, passend zum Thema, einst einer Ärztefamilie als Stadtpalais diente.
Das Gebäude wird ausgebaut und modernisiert
Das historische Bauwerk wird gegenwärtig vierstöckig ausgebaut und grundlegend modernisiert: 17 Zimmer mit Doppelbett und Nasszelle stehen betroffenen Eltern zur Verfügung, außerdem eine Gemeinschaftsküche. Zusätzlich richtet die Diakonie einen Schulungsraum ein, in dem Infomaterial und Seminare für betroffene Eltern angeboten werden.
Ein Treffpunkt für Familien
Das Gebäude soll ein sozialer Treffpunkt für betroffene Familien sein, die Wohnungen Rückzugsräume. Ausgeschlossen wird niemand: Die Zimmer können die Familien kostenlos nutzen und bis zum ersten Stock ist das Gebäude barrierefrei eingerichtet.
Auf Hilfe der Bevölkerung angewiesen
Finanziell ist der Umbau laut Förderkreis ein „mutiges Projekt“: Insgesamt vier Millionen Euro werden die neuen Elternunterkünfte bis zur Fertigstellung 2011 kosten. Neben dem Verkauf der alten Gebäude und einem Darlehen von Finanzpartner Wüstenrot setzt der Förderkreis auf Spenden aus der Bevölkerung, um die Kosten aufzubringen, denn leider gilt auch hier das Vereinsmotto: „Helfen können wir nur, wenn uns jemand hilft.“
Bürger sollen eingebunden werden
„Rund eine Million Euro sind noch offen“, resümiert Britta Bartels, Leiterin der Geschäftsstelle des Förderkreises, „aber bis 2011 haben wir hoffentlich alles beisammen.“ Um die Bürger einzubinden, wird der Förderkreis das Gebäude noch in der Rohbauphase für Veranstaltungen öffnen. Wer sich mit einer Spende beteiligen will, soll schließlich auch ein Gefühl dafür bekommen, was er mit seinem Geld bewirkt. (FF)
Weitere Informationen:
31.10.2009
(Ausgabe November 2009 )










