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Mini-Rock-Festival in Horb
Horb will rock you
Nur eine von 23 Bands: Die adretten Herren Kraftklub geben sich die Ehre.
Schon die Premiere vor acht Jahren war ein voller Erfolg. 2005 feierte das Mini-Rock-Festival mit 1.500 Besuchern seine Premiere. Seither verbreitete sich der guten Namen des Festivals in Horb und so freuen sich die Veranstalter mittlerweile über rund 10.000 Besucher. Das nächste Mal stürmen sie die Neckarstadt am 3. und 4. August 2012, um abseits der rein auf Kommerz ausgerichteten Megaevents ein familiäres und gemütliches Festival zu feiern. Denn: Wo es schön ist, will man wieder hin – vor allem, wenn die Veranstalter mit Musikern und Bands wie der Stuttgarter Rap-Sensation Cro, den Rockern Emil Bulls, den Emo-Helden Boysetfire, der angesagten Indie-Gruppe Kraftklub oder den Skandal-Rappern K.I.Z. auch diesmal wieder viel Wert auf ein spektakuläres Programm gelegt haben.
Die Qualität zählt
„Beim Booking achten wir auf Qualität“, verrät Benjamin Breier. Wie die übrigen rund 30 Festivalmitarbeiter engagiert auch er sich ehrenamtlich für das Festival. „Wir wollen nicht in Genregrenzen denken, sondern suchen das Außergewöhnliche“, sagt er. Angst vor ungewöhnlichen Acts haben die Veranstalter nicht. Alles, was zählt, sind Potenzial und ein interessanter Sound. „Mittlerweile sind wir auch für unser gutes Gespür bekannt, was dieses Jahr Künstler wie Kraftklub oder Cro beweisen“, so Breier stolz. In der Tat: Dass beide Acts diesen Sommer derart durchstarten würden, war zum Zeitpunkt ihrer Verpflichtung noch nicht abzusehen.
Mit Leidenschaft und Engagement
Spaß und gute Musik – darum dreht sich alles beim Mini-Rock-Festival. „Als ehrenamtlich arbeitendes Organisationsteam mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren versuchen wir, jedes Jahr ein Event auf die Beine zu stellen, das genau so ist, wie wir als Besucher es gerne hätten“, erklärt Breier. Und diese Begeisterung ist zu spüren. Hier sind Leute am Werk, die selbst gern auf Festivals gehen und die den Beginn der Veranstaltung selbst kaum noch erwarten können.
Sie wollen etwas ändern
Auch, wenn das eine Menge Arbeit bedeutet. „Warum wir das machen? Gute Frage!“, schmunzelt Benjamin Breier und fügt hinzu: „Es hat viel mit dem Drang zu tun, etwas bewegen zu wollen. Vor dem Mini-Rock-Festival gab es in Horb nur wenig musikkulturelle Angebote für junge Menschen.“ Eben das wollten sie ändern – und sind äußerst erfolgreich darin. „Ich freue mich, dass wir jedes Jahr aufs Neue jungen talentierten Menschen eine Plattform geben, um ihr Potential zu entfalten“, so Breier. (BS)
Weitere Informationen: www.mini-rock-festival.de
28.07.2012
(Ausgabe 28. Juli 2012)










