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Die Food-Bar Nama will sich vom "verstaubten" Bio-Image absetzen.
Bio-Restaurants
Alles für den gesunden Hunger
Seit 1999 führt Paul Letzgus als mittlerweile dritter Pächter das Vollwertrestaurant Iden in der Eberhardstraße. Hier dürfen sich die Gäste für einen Festpreis von 1,79 Euro pro 100 Gramm am Buffet selbst bedienen.
Vielfältiges Buffet
Auf diesem warten warmes Gemüse, Reis- Nudel- und Kartoffelgerichte, eine Palette an Nachtischen, frische Säfte und andere Getränke und, was besonders ins Auge fällt, eine enorme Salatauswahl auf die hungrigen Mägen. Alles rein vegetarisch.
Ökologische Zutaten eindeutig identifiziert
Eine Tafel am Kopf des Buffets zeigt den Gästen an, welche Zutaten diese Woche aus ökologischem Anbau stammen, das sind in der Regel zwischen 60 und 80 Prozent.
Regionalität ist das Gebot
Bei allem Bio-Bewusstsein legt Letzgus mindestens so großen Wert auf Regionalität: „Ein konventionell angebauter Blumenkohl aus der Region ist mir lieber als ein Bio-Blumenkohl aus Spanien“. GOOD NEWS hat einige Häppchen probiert und empfiehlt: Frühlingssalat, Rote-Bete-Salat und Quarkküchle mit Apfelmus.Die stylische Snack-Bar
Ebenfalls mit Selbstbedienung, jedoch in einem völlig anderen Ambiente zeigt sich die Food-Bar Nama in der Calwer Straße. Hier speist man neben einem angedeuteten Birkenwäldchen in moderner, kühl gehaltener Atmosphäre.Genießen ohne schlechtes Gewissen
Wichtig war Inhaber Volker Göhner, der die Food-Bar im Jahre 2005 eröffnet hat, sich vom „verstaubten“ Bio-Image abzusetzen. So besuchen das Nama vor allem „Menschen, die sich etwas Gutes tun wollen, die genießen wollen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben“.
Die schnelle gesunde Kleinigkeit
Zur Auswahl stehen einige Suppen, Salate und Pastagerichte, nichts Großes und Schweres: „Die schnelle gesunde Kleinigkeit“ fasst der Besitzer sein Angebot zusammen. Die Preise für Pasta und Salate rangieren zwischen 5,90 € und 6,90 €, die günstigste Suppe gibt es für 3,90 €.
Das alternative Bio-Restaurant
Zehn Minuten Fußweg durch den Wald von der U-Bahnhaltestelle Geroksruhe aus führen zum Cassiopeia, seit 2006 Bioland-Restaurant. Hinter dem großen, gemütlichen Barbereich mit Parkett, Holzmöbeln, Live-Bühne und Kinderspielecke liegt, etwas abgetrennt, der Speisesaal.Jede Zutat hat Bio-Qualität
„Bio-Essen schmeckt einfach wieder nach dem, was man eigentlich isst“, erklärt Inhaberin Gabi Hippéli ihre Motivation. So hat jede einzelne ihrer Zutaten Bio-Qualität. Bei Ausnahmen – „und sei es nur, weil mir der Bio-Pfeffer ausgegangen ist und ich auf einen anderen ausweichen musste“ – wird das gesamte Gericht auf der Speisekarte entsprechend markiert.
Auch Currywurst kann bio sein
Das gilt nicht nur für das große Angebot an veganen und vegetarischen Gerichten, sondern auch für – ja wirklich! – die Currywurst und den klassischen Zwiebelrostbraten. Die Preise rangieren von 4,90 für Potato Wedges bis zu 20,50 Euro für den Zwiebelrostbraten mit Soße und Spätzle, die „selbstverständlich handgeschabt“ sind. Ein Wunschtraum der Betreiberin: „Es wäre schön, wenn ‚Bio’ zur Normalität würde. Das ist meine Utopie.“ (VK)Bei dieser prallgefüllten Salatbar fällt die Auswahl schwer im Iden.
Welche Zutaten aus biologischem Anbau stammen, darüber informiert im Restaurant Iden eine Tafel.
06.03.2010
(Ausgabe März 2010)











