Abtauchen in fremde Welten
Mit der Sonderausstellung "abgetaucht" begibt sich das Museum am Löwentor in die Tiefe des Meeres. (Bild: Museum für Naturkunde Berlin)

Museum am Löwentor

Abtauchen in fremde Welten

Korallenriffe faszinieren Schnorchler und Taucher seit jeher. Doch was, wenn man gerade kein Flugticket in die Südsee zur Hand hat? Das Museum am Löwentor bietet mit "abgetaucht" eine Ausstellung für alle Daheimgebliebenen, die dennoch in Unterwasserwelten eintauchen wollen. Seit Anfang Februar und noch bis 1. August 2010 nimmt die Ausstellung den Besucher mit in die Welt der Korallen.
 

Bizarre Unterwasserlandschaften

Korallenriffe sind die größten Bauwerke, die Lebewesen je geschaffen haben: Tausende von Kilometern lang liegt das Great Barrier Reef als schützender Wellenbrecher vor der australischen Westküste. Heerscharen von Fischen durchstreifen bizarre Unterwasserlandschaften, Krebse, Seesterne, Muscheln, Schwämme und unzählige andere Organismen besiedeln jeden Winkel und beeinflussen die Architektur dieser komplexen „Unterwasserstädte“.
 

Eine ungeahnte Artenvielfalt

Ähnlich wie in den tropischen Regenwäldern sind die Lebensgemeinschaften im Riff das Ergebnis einer Jahrmillionen währenden Evolution, die eine Vielzahl hochspezialisierter Arten mit vielfältigen symbiotischen Beziehungen hervorgebracht hat.
 

Millionen Jahre alte Riffe

Korallenriffe exstieren bereits seit hunderten von Millionen Jahren. „abgetaucht“ gibt deshalb auch einen Einblick in die Vielfalt fossiler Riffe und knüpft damit nahtlos an die ständige Ausstellung im Museum am Löwentor an.

Mit dieser Ausstellung startet das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart in das Biodiversitätsjahr 2010.

09.02.2010
(GOOD NEWS Online)
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