Günter Scharein

Auf den Punkt bringen

Auf den Punkt bringen
Die Ausstellung ist gut besucht.

Unsere Bildwelt ist eine Welt aus Punkten: Digital werden Bilder aus Pixeln zusammengesetzt, am Röhrenfernseher sind es Lichtpunkte, und der Offsetdruck von Zeitungen und Magazinen ist gerastert.
 

Raum ins Bild durch Punkte

Der Maler Günter Scharein hat den Punkt schon vor Jahrzehnten für sich entdeckt. Die Malerei, die er daraus entstehen lässt, hat jedoch mit den Bildern, die uns die Medien Tag für Tag liefern, nichts zu tun. Stattdessen setzt er Tausende von Punkten in verschiedenen Farbabstufungen neben- und übereinander, bis seine durch und durch abstrakten Bilder nicht mehr flächig, sondern räumlich erscheinen.
 

Mikrostrukturen bringen Bewegung ins Bild

„Sternenwind“, „Abendrot“ oder „Fernes Orange“ nennt der Berliner Künstler diese Bilder, aber der Eindruck, den sie erzeugen, kann man kaum mit Worten beschreiben. Man wird hineingezogen, entdeckt Rhythmen, Mikrostrukturen, lässt sich von Licht und Farbe überwältigen. Ja manchmal scheint es, als würden sich die Punkte in Günter Schareins Bildern sogar bewegen.
 

Ein wundersames Eigenleben

Die Werke von Scharein führen ein wundersames Eigenleben – und sind bis 11. Dezember während der üblichen Geschäftszeiten in der BW-Bank Filiale Königstraße 3 zu sehen. (RC)

Auf den Punkt bringen
Aus vielen Punkten entsteht ein Bild.
Auf den Punkt bringen
28.11.2009
(Ausgabe Dezember 2009)
Bookmark bei: Mr. Wong Webnews Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Google Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Del.icio.us