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Deichkind-Konzert
Ein Abenteuerspielplatz ohne Limit
Deichkind versprüht neonfarbene Energie.
Wo sind denn all die Farben hin? Ganz klar, die Jungs von Deichkind haben sie allesamt in die Stuttgarter Schleyerhalle entführt! So war die schwarz-weiße Eröffnung durch ein Schattenspiel nur die Ruhe vor einem Farbensturm, der das Publikum raus aus der Schleyerhalle auf einen riesigen knallbunten Abenteuerspielplatz mitriss.
Schräge Kostüme für mehr Spaß
In bunten Neon-Plastik-Kostümen und mit pyramidenförmigen LED-Leucht-Hüten eröffneten die Jungs vom Deich ihre Show mit dem Titelsong der aktuellen Platte „Arbeit nervt“. Damit machten sie gleichzeitig das Motto des Abends unmissverständlich klar. Spaß haben und Feiern mit allem was dazu gehört bestimmen die Show und die Texte der Hamburger Formation. Und das Publikum machte mit, viele ebenfalls mit Neonarmbändern behängt und in Müllsäcke gehüllt, ganz bunt im Deichkind Stil eben.Elektro und Hip-Hop geschüttelt und gerührt
Ihrem Namen als Electric-Super-Dance-Band machten die Jungs alle Ehre. Weite Teile des Konzertes bestimmte die ungewöhnliche und typische Deichkind-Mischung aus Elektro und Hip-Hop der letzten beiden Alben. Ältere Stücke, die noch stärker im Zeichen des Hip-Hop standen, machten den abwechslungsreichen Mix perfekt. Älteren und neueren Songs gemeinsam war eine ordentliche Portion Bass, der kein Tanzbein ungerührt lässt.Eine Show ohne Limits
Was Deichkind auf der Bühne veranstaltete, war kein gewöhnliches Konzert, sondern vielmehr eine verrückte Freakshow. Energiegeladen, ideenreich und mit jeder Menge bunten Spielsachen verwandelten sie die Bühne in einen bunten Abenteuerspielplatz. So schwebte eines der Deichkinder verkleidet als bunter Neon-Vogel hinauf unter die Decke der Schleyerhalle. Und mit einem Schlauchboot ging es ab über die Hände des Publikums.Die Frage „Wollt ihr mit uns ans Limit gehen“ leitete den abschließenden Höhepunkt des kollektiven Abfeierns ein und wurde überzeugend mit einem „Yeah“ beantwortet. Nachdem die Jungs Händchen haltenden die Bühne verlassen hatten, blieb wie bei spielenden Kindern nur noch die Frage: „Und wer räumt jetzt alles wieder auf?“
Auf bunten Flügeln geht es ab unter die Decke der Schleyerhalle.
Mehr Abenteuerspielplatz als Bühne.
08.12.2009
(GOOD NEWS Online)
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