DJK Sportbund

Hand in Hand

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Sport, Spiel und vor allem Spaß: das bieten die AGs des DJK Sportbund. (Bilder: DJK Sportbund)
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Der Großteil der AGs sind Tischtennis-AGs.
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An einigen Schulen ist das Angebot mit Hausaufgabenbetreuung gekoppelt.

Sich mal ordentlich austoben nach einem anstrengenden Schultag und dabei noch eine Sportart erlernen – das können die Teilnehmer der Schul AGs, die die Trainer des Deutschen Jugendkraft (DJK) Sportbundes leiten. „Das ganze fing vor drei Jahren an“, erzählt Stefan Molsner, der Erste Vorsitzende des Sportbundes: „Da kam die Stadt Stuttgart auf uns zu und fragte, ob wir Interesse an der Nachmittagsbetreuung an Schulen hätten.

 

Erfolgreiches Konzept
Zunächst startete der Sportbund mit zwei AGs und 35 Teilnehmern. Dass das Konzept bis heute aufgeht, bestätigen die aktuellen Zahlen: Die Trainer betreuen fast 400 Schüler in den 32 AGs. „Der Großteil der AGs sind Tischtennis AGs, etwa 25, aber wir bieten auch eine Schach AG und einige Allgemeinsport AGs an“, berichtet Molsner.

Sport AG gekoppelt mit Hausaufgabenbetreuung
In den Grundschulklassen sei es schwierig, Tischtennis und vor allem die Technik dazu zu vermitteln. Da sei Allgemeinsport das sinnvollere Angebot, so Molsner.

An einigen Schulen findet die Sport AG auch gekoppelt mit einer Hausaufgabenbetreuung statt. Und auch im Schulsport wirken die Trainer mittlerweile mit. So bereiten sie etwa 50 Schulmannschaften auf „Jugend trainiert für Olympia“ vor.

Nachwuchs gewonnen
Welche Schüler nehmen das Angebot wahr? „Unsere AGs bieten wir an allen Schultypen an, von der Grundschule bis zum Gymnasium, von der ersten bis zur achten Klasse“, sagt Molsner. Positive Auswirkungen hat das Projekt nicht nur auf die Kinder. Der Sportbund konnte begeisterten Nachwuchs gewinnen: Einige Kinder haben durch dieses Projekt zum Vereinssport gefunden und spielen jetzt in einer der Tischtennismannschaften des DJK Sportbundes mit.

Engagement im Sportverein
Und wie stemmt ein Sportverein ein solches Projekt? Derzeit beschäftigt der DJK Sportbund einen hauptamtlichen Trainer, der vor allem für Tischtennis zuständig ist. Aber auch die Ehrenamtlichen engagieren sich stark. „Wir können garantieren, dass unsere Trainer alle eine Lizenz haben oder selbst lange im Verein trainiert haben. So können sie sinnvoll mit den Kindern Sport treiben“, sagt Molsner stolz. Um alle AGs samt Trainern koordinieren zu können, beschäftigt der Sportbund auch einen jungen Mann, der ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert.

Prämiertes Schulkonzept des Vereins

Das Jahr 2009 startete bereits sehr erfolgreich für den DJK Sportbund: Im Januar prämierten die GENO-Akademie Württemberg und der Deutsche Olympische Sportbund das Schulkonzept des Vereins mit einem silbernen Stern und 2.000 Euro. Für die Zukunft plant Molsner, die Trainer fortzubilden und das Niveau der AGs zu erhalten. Für eine Erweiterung des Projekts stünden jedoch nicht genügend Trainer zur Verfügung. „Aber ein paar Schüler kann jede AG zurzeit noch aufnehmen“, sagt Molsner. (SOS)

28.02.2009
(Ausgabe März 2009)


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