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Die Volleyballerinnen der Smart Allianz Stuttgart – mit Motivation gemeinsam zum Pokalsieg.
Der erfolgreiche Stuttgarter Athletiktrainer Frieder Schömezler verrät seine Motivationstricks.
Mit Sport zum persönlichen Erfolg
Sich als Sportmuffel von seiner Couch zu trennen, fällt oft schwer. Will man Sport treiben, fehlt meist der entscheidende Schritt: sich aufzurappeln. Frieder Schömezler trainiert unter anderem die Volleyballerinnen der Smart Allianz Stuttgart und die Fußballer der Stuttgarter Kickers. Aber auch „normalbegabte Sportler“ hat er seit rund 20 Jahren bei rehamed in Stuttgart- Feuerbach unter seinen Fittichen und weiß daher um die Problematik, sich zum Sport zu motivieren.
Warum der Anfang so schwer ist
Einen persönlichen Trainer, der sagt, was zu tun ist, der einen auch mal triezt, sich endlich aufzurappeln – das ist das, was viele brauchen. Auch wenn man bereit ist, Sport zu machen, so hakt es oft an der konkreten Umsetzung.
Wie rehamed jeden Sportwilligen betreut
Bei rehamed finden Sportwillige Unterstützung von Profis. „Zu uns kommen Menschen, die den Sprung geschafft haben, die etwas tun wollen oder tun müssen“, erklärt Frieder Schömezler. „Wenn Sie in den Spiegel gucken und nicht mehr mit sich zufrieden sind, wenn die Kleidergrößen nicht mehr passen oder wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht anders können – dann ist die Motivation grundsätzlich schon da. Dann geht es darum, sich als Trainer zu kümmern, einen Bezug zum Sportler zu finden, konkrete Ziele mit ihm zu vereinbaren und auf diese kontinuierlich hinzuarbeiten. Der Wille muss da sein, etwas verändern zu wollen. Bei gesundheitlichen Problemen bringen Spritzen und Tabletten vielleicht eine kurze Linderung der Schmerzen, sie bekämpfen jedoch nicht die Ursachen“, erläutert Frieder Schömezler.
Ein Geben und Nehmen für Sportler und Trainer
Ob bei den Volleyballerinnen der Smart Allianz Stuttgart, bei den Profifußballern der Stuttgarter Kickers oder im Tennis – Frieder Schömezler verhilft seinen Schützlingen zu Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Dass es ein Geben und Nehmen ist, steht für ihn fest: „Wenn ich einen Trainingsplan mit meinen Sportlern ausarbeite – egal, ob es Profis sind oder Normalbegabte – dann erwarte ich 100 Prozent Einstellung. Von mir und auch von meinen Sportlern und Patienten.“
Motivation und Anerkennung braucht jeder
Dass Profisportler eine Grundmotivation mitbringen, steht hierbei außer Frage. Doch auch sie haben manchmal mit ihrer Motivation zu kämpfen. „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Dann muss man motivieren. Das gilt ebenso für diejenigen, die gerade erst mit Sport anfangen. Spaß bei der Sache zu haben ist wichtig, genauso wie Lob und Anerkennung und wenn nötig auch einen Tritt in den Hintern. Wenn ich sehe, dass meine Sportler gut trainieren und super mitmachen, dann lasse ich zur Belohnung auch mal einen halben Tag Training sausen.“
Auf die Ausdauer kommt es an
Sport zu treiben setzt nicht nur zu Beginn Motivation voraus. Die Motivation sollte durchgehend beibehalten werden. Das Durchhaltevermögen sei enorm wichtig. „Sport zu machen bringt langfristig nur etwas, wenn man kontinuierlich dabeibleibt. Es nutzt wenig, zwei oder drei Monate sich sportlich zu betätigen, um dann wieder aufzuhören. Der Effekt ist dann schnell wieder verflogen.“ Sport ein Leben lang – dies sei das Beste für Körper und auch Geist.
Zusammen ist man weniger allein
Leichter werde es, wenn sich Sportler zusammen tun. Teamsport biete viele Vorteile – das gegenseitige Anspornen, das gemeinsame Durchhalten. Gemeinsam lässt sich dadurch vieles leichter ertragen.
Die Qual der Wahl
Sich zu informieren, welche Sportart grundsätzlich in Frage kommen würde, ist schon nicht einfach: Möchte man Vereinssport betreiben oder doch lieber für sich alleine Sport machen? Welche Sportarten lassen sich in der näheren Umgebung sinnvoll umsetzen? Oder doch am besten ins Fitnessstudio?
Zurückdenken
„Wer als sportlicher Neueinsteiger seine Sportart noch sucht, sollte sich an den Sportunterricht in der Schule erinnern. Da gab es immer etwas, was man ganz schrecklich fand oder ganz gut“, erklärt Frieder Schömezler. „Jeder hat eine sportliche Vergangenheit.“
Fachleute hinzuziehen
Wenn die Entscheidung für Freiluft- Sport oder Hallen-Sport gefallen ist, sollte man anfangs auf die Tipps von Fachleuten vertrauen. Ohne das entsprechende Hintergrundwissen zu starten, ist immer riskant. „Man muss auf individuelle Lösungen zurückgreifen, um die Ziele des Sportlers erfüllen zu können. Dazu gehört es zum Beispiel, sich die Arbeitswoche des Sportlers anzuschauen und zu planen, wo, wann und mit welcher Intensität ein Training sinnvoll ist.“
Drei wichtige Komponenten
Oftmals ist bei Neueinsteigern am Anfang „weniger mehr“. Die richtige Dosierung macht‘s. Regeneration sei für einen Sportler genauso wichtig wie das Training. Es gibt laut Frieder Schömezler drei Komponenten, auf die es ankommt, um gesund und fit zu bleiben oder zu werden: sinnvolles Trainieren, genügend Regeneration und eine gesunde Ernährung. Je nachdem, ob die Wahl beispielsweise auf Ausdauer oder Krafttraining fällt, unterstütze die Ernährung – in diesem Fall mehr Kohlenhydrate oder Eiweiß – den Trainingserfolg erheblich.
Der Kopf muss mitspielen
Sport hat neben der Selbstmotivation und dem persönlichen Durchhaltevermögen auch viel mit der mentalen Stärke des Sportlers zu tun. Konzentration und Entspannung wirken sich auf sportliche Leistungen aus. „Hundert Prozent Konzentration in den entscheidenden Situationen sind im Leistungssport die Voraussetzung, um erfolgreich zu sein. Ebenso die Fähigkeit, sich in kurzen Pausen optimal zu entspannen und wieder aufzutanken. Dies im Training zu optimieren – darauf komme es an.“
Einstieg immer möglich
Prinzipiell gelte für Neueinsteiger: Erfolg ist immer zu erwarten, wenn man es einmal geschafft hat, den ersten Schritt zu tun, das erste Tief zu überstehen und den inneren Schweinehund einmal zu überwinden. „Es ist nie zu spät: Pack es an und es wird sich immer lohnen! Die guten Körpergefühle, Glücksgefühle und das Wohlbefinden nach einer knackigen Trainingseinheit werden es immer wert sein“, appelliert Frieder Schömezler an die sportliche Motivation eines Jeden einzelnen.
Hohes Niveau
Das Ergebnis der Arbeit von Frieder Schömezler lässt sich im Profibereich hautnah miterleben: Die Volleyballerinnen der Smart Allianz Stuttgart sind Pokalsieger und haben Favoritenstatus in der 1. Bundesliga. „Wir arbeiten in der Vorbereitungsphase an Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Kraft. Alles zielt auf den Saisonstart am 14. Oktober 2011. In der Wettkampfphase sind die Spieltage oft so eng getaktet, dass es dann meist darum geht, den hohen Standard, den wir in der Vorbereitungsphase erarbeitet haben, zu halten.“
Supercup live erleben
Am 4. September 2011 geht’s um den Supercup. Um 18 Uhr treffen die Stuttgarter Volleyballerinnen in der Scharrena auf den aktuellen Deutschen Meister Schweriner SC. Wer also doch nicht gleich ins Training einsteigen möchte, kann sich zunächst am Spiel der Smart Allianz Stuttgart ein gutes Beispiel nehmen. (MT)
Zusatzinformationen:
Anlass: Supercup-Spiel zwischen der Smart Allianz Stuttgart und dem Schweriner SC
Wo: Scharrena, Neckarpark
Wann: Sonntag, 04. September 2011, um 18 Uhr
Wo: Scharrena, Neckarpark
Wann: Sonntag, 04. September 2011, um 18 Uhr
Informationen zu Sportangeboten in Stuttgart gibt’s unter: www.stuttgart.de/sportwegweiser
Mit der GOOD NEWS in die Scharrena
…und zwar wortwörtlich:
Die ersten 150 Fans, die mit diesem GOOD NEWS-Artikel zum Supercup-Spiel zwischen der Smart Allianz Stuttgart und dem Schweriner SC kommen, erhalten zwei Eintrittskarten zum Preis von einer!
Die ersten 150 Fans, die mit diesem GOOD NEWS-Artikel zum Supercup-Spiel zwischen der Smart Allianz Stuttgart und dem Schweriner SC kommen, erhalten zwei Eintrittskarten zum Preis von einer!
03.09.2011
(Ausgabe 03. September 2011)










