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Eisstockschießen
Mit viel Gefühl
Ziel ist es, die Eisstöcke der eigenen Mannschaft möglichst nahe der Daube, einem rundem Gummi-Puck, zu platzieren. (Bilder: Stefan Braun)
Es geht um mehr als nur um „Spaß auf Eis“. Beim Eisstockschießen kommt es auf ein ruhiges Händchen und ein gutes Auge an. Der Stocksport ist ein Präzisionssport und verlangt viel Geschick und ein Gefühl fürs Eis. Bei aller Konzentration kommt der Spaß am Spiel aber nicht zu kurz.
Die Daube ist das Herzstück
Vier Spieler bilden jeweils eine Mannschaft. Ziel ist es, in sechs Durchgängen mit einem harmonischen Schwung durch den Wurfarm, die Eisstöcke der eigenen Mannschaft möglichst nahe der Daube, einem runden Gummi-Puck, zu platzieren. Falls ein Eisstock die Daube trifft und verschiebt, ergibt sich ein neuer Zielort. Die Daube ist also immer das Ziel und Herzstück dieses Sports.
Eisstocksport im Verein
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem Eisstockspiel als Mannschaftswettkampf und dem Ziel- und Weitschießen als Einzelwettbewerb. Die verschiedenen Spielarten haben eins gemeinsam: Unterhaltung! In Stuttgart gehen gleich zwei Vereine aufs Eis. Neben dem ESC Stuttgart trainiert auch der ESC Stuttgart-Vaihingen e. V. regelmäßig auf der Stocksportanlage in Stuttgart-Degerloch.
Jeder ist willkommen
„Eisstockschießen ist der perfekte Team- und Freizeitsport“, versichert Herbert Maurer vom ESC Stuttgart-Vaihingen. Eisstockschießen verbindet sportlichen Ehrgeiz, Geselligkeit und Geschick. Kann denn eigentlich jeder ein Eisstockschütze werden? „Ja. Die Sportart ist kein Hochleistungssport. Im Prinzip gehören dazu zehn Prozent Talent und 90 Prozent Fleiß.“ Also, ab aufs Eis! (SH)
(Bilder: Stefan Braun)
(Bilder: Stefan Braun)
02.01.2010
(Ausgabe Januar 2010)











